Das Reichelt-Katalog-Toner-Transfer-Verfahren

Datum: Samstag der 30.09.2007
Treffpunkt: Fischach bei Herrn Vogt
Uhrzeit: irgendwas nachm Mittag ;)

Nachdem irgendwie der erste Versuch ne Platine auf Lochraster zu erstellen fehlschlug (wir ham n paar Wochen nachts um halb 4 aufgegeben), hat der Neudy ganz tief in seiner Trickkiste gekramt und ne neue Möglichkeit gefunden Platinen herzustellen.

Man nehme eine Seite eines Reichelt-Katalogs und druckt darauf mit einem Laserdrucker eine Schaltung aus.
Hmm warum grade n Reichelt-Katalog? Die Seiten des Reicheltkatalogs haben ne spezielle Beschichtung, die den Toner nicht komplett eindringen lässt. Somit ist auf der Oberfläche noch einiges an Toner vorhanden, der durch erhitzen wieder flüssig gemacht werden kann.

So... und wie kommt jetzt der Toner auf die Platine?
Na "ganz einfach"... durch n Bügeleisen und viel Geduld...;-)

Am Gelingen der Aktion hängen aber mehrere Faktoren:
- Die richtige Temperatur des Bügeleisens
- wie fest man auf die Platine draufdrückt
(zu wenig is nix, weil sonst kein Toner auf der Platine ist, zu fest is auch nix weil sonst alles verschmiert.)
- wie sauber die Platine gereinigt wurde
- Glück ;)

Dann das ganze noch ätzen und fertig is die Platine... (und mittlerweile 5 Uhr morgens am nächsten Tag *g*)

Aber ich glaube Bilder sagen mehr als Worte:

                                            
Ach ja: zu dem Spruch auf der Platine:
Der Neudy hat mit dem Programm "Eagle" das Layout erstellt.
Der Flo hat dann festgestellt, dass eine Leiterbahn fast nen kompletten Kreis einmal um die Platine macht und hat dann gesagt:
"Also wenn I der Strom wär, hätt I was dagegen einmal da um die Platine zu laufen
Und schon wars mit auf der Platine drauf *g*




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